Aus bildungs- und entwicklungspsychologischen Gründen ist es wichtig, dass Kinder wieder in ihren Kitas betreut werden. Daher müssen Kindertageseinrichtungen schrittweise zu einem Normalbetrieb finden. Wie das geschehen kann, darüber hat die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium beraten.

In den kommenden Wochen und Monaten ist ein behutsamer Wiedereinstieg geplant. Der Wiedereinstieg soll in vier Phasen gegliedert sein. Das empfehlen die für die Kinder- und Jugendhilfe Zuständigen der Länder und des Bundes. Die vier Phasen sind:

  • Phase 1: Notbetreuung
  • Phase 2: Erweiterte Notbetreuung
  • Phase 3: Eingeschränkter Regelbetrieb
  • Phase 4: Regelbetrieb

Derzeit befinden sich die Kindertageseinrichtungen in Hessen in Phase 2.

Die fachliche Grundlage für den Beschluss hatte zuvor die in der JFMK für Kindertagesbetreuung zuständige Arbeitsgruppe Kita erarbeitet. Die „Empfehlung für einen gemeinsamen Rahmen der Länder für einen stufenweisen Prozess zur Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote von der Notbetreuung hin zum Regelbetrieb im Kontext der Corona-Pandemie“ ist unter Einbeziehung wissenschaftlicher Expertise aus den Bereichen Kindheitspädagogik und Hygiene entstanden. Das 19-seitige Dokument enthält unter anderem hilfreiche Hinweise zur Ausgestaltung der aktuellen, erweiterten Notbetreuung unter pädagogischen und hygienischen Gesichtspunkten.

Zu Phase 3, dem eingeschränkten Regelbetrieb, fehlen noch konkrete Vorgaben, wie Träger diesen zu gestalten haben. Wir berichten hierzu, sobald wir neue Informationen haben.

Hier finden Sie die Empfehlungen der AG-Kita zum Download:

Hinweise zur aktuellen Notbetreuung finden Sie in folgenden Artikeln: