Mit der Verabschiedung des Änderungsgesetzes zum KiföG – welches die teilweise Gebührenbefreiung für Kita-Kinder ab drei Jahren einführt – ändern sich auch die Beträge der Qualitätspauschale. Von ursprünglich bis zu 100 Euro pro Kind und Jahr erhöht sich diese

  • in 2018 auf 170 Euro (auch rückwirkend),
  • in 2019 auf 225 Euro,
  • in 2020 auf 300 Euro.

Bis 2020 gilt dabei weiterhin, dass alle Einrichtungen Anspruch auf die Qualitätspauschale haben, deren pädagogische Konzeption „die Arbeit nach dem Bildungs- und Erziehungsplan widerspiegelt“ und „mindestens eine in der Tageseinrichtung beschäftigte Fachkraft an Fortbildungen zum Bildungs- und Erziehungsplan teilgenommen hat oder die Tageseinrichtung durch eine entsprechend qualifizierte Fachberatung kontinuierlich zur pädagogischen Arbeit nach den Grundsätzen und Prinzipien des Bildungs- und Erziehungsplans beraten und begleitet wird.“

Ab 2020 werden die Bezugskriterien verschärft. In der neuen Fassung gilt dann, dass ein Viertel der Fachkräfte an einer dreitägigen Fortbildung zum HBEP teilgenommen haben muss, die nicht länger als 5 Jahre zurückliegen darf und die Einrichtung durch eine kontinuierliche Fachberatung begleitet wird.

Die LAG Freie Kinderarbeit bietet im Seminarprogramm auch zertifizierte Fortbildungen zum HBEP an. LAG-Seminarliste mit HBEP-Themen 2018

Zudem ist die LAG Freie Kinderarbeit auch in der HBEP-Fachberatung aktiv. Bei bestehendem Interesse melden Sie sich bitte zeitnah unter .img@.img

 

Zum Fragebogen, um den Bedarf an HBEP Fachberatung zu melden.